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Gin aus aller Welt

Gin ist, im Allgemeinen, ein mit Wacholderbeeren aromatisierter Alkohol. Das klingt recht einfach und gewöhnlich. In der Realität ist der Geschmack und die Vielfalt von Gin allerdings überaus facettenreich. Das liegt zum einen an den unterschiedlichen Ginsorten, also quasi den Richtungen die Gin einschlagen kann. Zum anderen an den, zur Aromatisierung eingesetzten, Zusätzen, denn hier sind der Kreativität nahezu keine Grenze gesetzt. Die Ursprünge von Gin liegen in den Niederlanden und Belgien. Doch die Engländer adaptierten den beliebten Schnaps und entwickelten ihn zu der Spirituose, die wir heute kennen. Inzwischen wird Gin nahezu überall auf der Welt getrunken und auch hergestellt. Dabei unterscheiden sich die Geschmäcker und Herstellungsarten von Land zu Land und tragen so zur Vielschichtigkeit des Kultgetränks bei.

Woraus besteht Gin?

Gin wird, wie viele Alkoholsorten, durch Destillation von landwirtschaftlichen Erzeugnissen hergestellt. In den meisten Fällen werden dafür Getreide oder Kartoffeln verwendet, es gibt jedoch auch Ginsorten, welche Äpfel oder Trauben verwenden. Im Allgemeinen hat dieser Rohalkohol einen sehr hohen Alkoholgehalt. Das Besondere an Gin jedoch, ist die Aromatisierung. Als Grundzutat und damit ausschlaggebend dafür, dass es sich tatsächlich um Gin handelt, werden die tiefblauen, fast schwarzen Beeren des Wacholderstrauchs genutzt. Diese besitzen ein herbes, bitteres Aroma mit einer leicht süßlichen Note und verleihen dem Gin den für ihn so typischen Geschmack.

Neben den Wacholder-Beeren können jedoch auch andere Aromastoffe zum Einsatz kommen. Diese werden Botanicals genannt. Es gibt Gins, die bis zu 200 Botanicals beinhalten, während andere mit drei Aromen auskommen. Gemeinsam ist den traditionellen Gins jedoch, dass es sich bei diesen Zusätzen um natürliche oder zumindest naturähnliche Stoffe handelt. Zwar gibt es inzwischen auch Gins, welche beispielsweise Kaugummi-Aroma enthalten, allerdings werden diese häufig als sogenannte Fake-Gins bezeichnet und von Gin-Liebhabern nicht anerkannt. Zum Einsatz kommen Blumen, Früchte, Fruchtschalen, Wurzeln, Samen, Gewürze und Kräuter, also alles was die Natur zur Verfügung stellt und Geschmack, manchmal auch Farbe, mit sich bringt.

Wie wird Gin hergestellt?

Um das Aroma der Botanicals auf den Alkohol zu übertragen stehen drei verschiedene Methoden in der Herstellung zur Verfügung:

  • Mazeration
  • Perkulation
  • Dampfinfusion.

Unter Mazeration versteht man das Einlegen der Aromaträger in den Rohalkohol. Danach kann der Alkohol entweder nur gefiltert und abgefüllt oder auch erneut destilliert werden. Bei der Perkulation wird der Alkohol mit hohem Druck durch ein Behältnis gepresst, welches die Botanicals enthält. Wird der Rohalkohol vorsichtig erhitzt und der aufsteigende Dampf entlang der Zutaten geleitet, so spricht man von Dampfinfusion. Die Art der Aromatisierung hat kaum Einfluss auf Geschmack und Qualität des fertigen Produkts, sondern ist bei den meisten Destillen historisch bedingt.

Ist der Alkohol fertig aromatisiert und destilliert, so wird er durch Wasser auf Trinkstärke reduziert und kann abschließend abgefüllt werden. Manche Hersteller lagern den Gin jedoch auch noch einige Zeit um eine weitere Aromatisierung zu erhalten. Einigen Gins wird Zucker zugesetzt, anderen nicht. Gleiches gilt für Farbstoffe. Die Farbe der Wacholder-Beeren, welche bei der Herstellung freigesetzt wird, geht im Übrigen während dem Destillationsvorgang verloren. Man sieht also, obwohl es sich im Allgemeinen um Wacholder-Schnaps handelt, so gibt es doch unzählige Möglichkeiten der tatsächlichen Umsetzung und damit eine breite Variation von Gins
 aus aller Welt.

 

 

Gin aus aller Welt Gin ist, im Allgemeinen, ein mit Wacholderbeeren aromatisierter Alkohol. Das klingt recht einfach und gewöhnlich. In der Realität ist der Geschmack und die Vielfalt... mehr erfahren »
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Gin aus aller Welt

Gin ist, im Allgemeinen, ein mit Wacholderbeeren aromatisierter Alkohol. Das klingt recht einfach und gewöhnlich. In der Realität ist der Geschmack und die Vielfalt von Gin allerdings überaus facettenreich. Das liegt zum einen an den unterschiedlichen Ginsorten, also quasi den Richtungen die Gin einschlagen kann. Zum anderen an den, zur Aromatisierung eingesetzten, Zusätzen, denn hier sind der Kreativität nahezu keine Grenze gesetzt. Die Ursprünge von Gin liegen in den Niederlanden und Belgien. Doch die Engländer adaptierten den beliebten Schnaps und entwickelten ihn zu der Spirituose, die wir heute kennen. Inzwischen wird Gin nahezu überall auf der Welt getrunken und auch hergestellt. Dabei unterscheiden sich die Geschmäcker und Herstellungsarten von Land zu Land und tragen so zur Vielschichtigkeit des Kultgetränks bei.

Woraus besteht Gin?

Gin wird, wie viele Alkoholsorten, durch Destillation von landwirtschaftlichen Erzeugnissen hergestellt. In den meisten Fällen werden dafür Getreide oder Kartoffeln verwendet, es gibt jedoch auch Ginsorten, welche Äpfel oder Trauben verwenden. Im Allgemeinen hat dieser Rohalkohol einen sehr hohen Alkoholgehalt. Das Besondere an Gin jedoch, ist die Aromatisierung. Als Grundzutat und damit ausschlaggebend dafür, dass es sich tatsächlich um Gin handelt, werden die tiefblauen, fast schwarzen Beeren des Wacholderstrauchs genutzt. Diese besitzen ein herbes, bitteres Aroma mit einer leicht süßlichen Note und verleihen dem Gin den für ihn so typischen Geschmack.

Neben den Wacholder-Beeren können jedoch auch andere Aromastoffe zum Einsatz kommen. Diese werden Botanicals genannt. Es gibt Gins, die bis zu 200 Botanicals beinhalten, während andere mit drei Aromen auskommen. Gemeinsam ist den traditionellen Gins jedoch, dass es sich bei diesen Zusätzen um natürliche oder zumindest naturähnliche Stoffe handelt. Zwar gibt es inzwischen auch Gins, welche beispielsweise Kaugummi-Aroma enthalten, allerdings werden diese häufig als sogenannte Fake-Gins bezeichnet und von Gin-Liebhabern nicht anerkannt. Zum Einsatz kommen Blumen, Früchte, Fruchtschalen, Wurzeln, Samen, Gewürze und Kräuter, also alles was die Natur zur Verfügung stellt und Geschmack, manchmal auch Farbe, mit sich bringt.

Wie wird Gin hergestellt?

Um das Aroma der Botanicals auf den Alkohol zu übertragen stehen drei verschiedene Methoden in der Herstellung zur Verfügung:

  • Mazeration
  • Perkulation
  • Dampfinfusion.

Unter Mazeration versteht man das Einlegen der Aromaträger in den Rohalkohol. Danach kann der Alkohol entweder nur gefiltert und abgefüllt oder auch erneut destilliert werden. Bei der Perkulation wird der Alkohol mit hohem Druck durch ein Behältnis gepresst, welches die Botanicals enthält. Wird der Rohalkohol vorsichtig erhitzt und der aufsteigende Dampf entlang der Zutaten geleitet, so spricht man von Dampfinfusion. Die Art der Aromatisierung hat kaum Einfluss auf Geschmack und Qualität des fertigen Produkts, sondern ist bei den meisten Destillen historisch bedingt.

Ist der Alkohol fertig aromatisiert und destilliert, so wird er durch Wasser auf Trinkstärke reduziert und kann abschließend abgefüllt werden. Manche Hersteller lagern den Gin jedoch auch noch einige Zeit um eine weitere Aromatisierung zu erhalten. Einigen Gins wird Zucker zugesetzt, anderen nicht. Gleiches gilt für Farbstoffe. Die Farbe der Wacholder-Beeren, welche bei der Herstellung freigesetzt wird, geht im Übrigen während dem Destillationsvorgang verloren. Man sieht also, obwohl es sich im Allgemeinen um Wacholder-Schnaps handelt, so gibt es doch unzählige Möglichkeiten der tatsächlichen Umsetzung und damit eine breite Variation von Gins
 aus aller Welt.

 

 

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