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Gin aus Deutschland

Gins aus Deutschland sind schon lange kein Geheimtipp mehr. Einige der hier hergestellten Spirituosen werden nicht nur in die ganze Welt exportiert, sondern erhalten auch einen Preis nach dem Anderen. So wurde beispielsweise der Schwarzwälder Monkey 47 Gin auf der International Wine and Spirit Competition 2011 zum besten Gin der Welt gekürt.

Qualität „Made in Germany“

Wie viele deutsche Produkte sind auch die heimischen Gins weltweit für ihre hohe Qualität bekannt. Diese fängt bei der Auswahl der Inhaltsstoffe an und reicht bis zum Design der Flaschen und Etiketten. Zwar gilt Gin nicht als ein traditioneller deutscher Schnaps, allerdings haben die deutschen Hersteller viel Erfahrung mit dem Destillieren von Alkohol. Bereits seit dem 15. Jahrhundert wird in Deutschland gebrannt und zwar überwiegend das berühmte Korn und die sogenannten Obstbrände. Als Gin Anfang des Jahrtausends immer beliebter wird, liegt es also für viele Destillen nahe, neben den herkömmlichen Spirituosen auch einen Gin herzustellen. Nach und nach wurde der, meist klare, Schnaps immer gefragter und Mikrodestillerien schossen wie die Pilze aus dem Boden. Heute werden mehr als 600 Gins in Deutschland hergestellt.

Für Gin wird hochprozentiger Rohalkohol mit Wacholder-Beeren und anderen Aromastoffen, den sogenannten Botanicals, versetzt. Deutsche Brennereien verwenden hier sehr gerne Zutaten aus der Region. So wird für den Grundalkohol zum Beispiel Roggen aus Brandenburg oder Kartoffeln aus der Eifel verwendet. Auch Wacholder kommt in Deutschland in vielen Regionen vor. Vor allem im Schwarzwald gelten die Beeren seit eh und je als wichtige Zutat, allerdings bei der Herstellung des berühmten Schwarzwälder Schinkens. Das erklärt auch, warum die Region heute über 25 Gin-Marken beheimatet. Selbst das örtliche Tourismusbüro wirbt mit den heimischen Gins und dem Hashtag #schwarzwaldgin. Doch auch andere Regionen wie Hamburg, Berlin, das Rheinland und Bayern produzieren Gins mit unterschiedlichsten Zutaten und Geschmacksnoten.

Regionale Zutaten

Bei dem Großteil der in Deutschland produzierten Gins handelt es sich um klassische Dry oder London Gins. Diese unterliegen in der Herstellung dem EU-Spirituosengesetz. Dies schreibt nicht nur vor, dass der Gin einen Mindestalkoholgehalt von 37,5% Vol. besitzen muss, zudem werden Wacholder-Beeren als hauptsächliche Quelle der Aromatisierung vorausgesetzt. Zusätzlich können jedoch auch weitere Botanicals zum Einsatz kommen, solange diese natürlich (beim London Gin) oder zumindest naturähnlich (für den Dry Gin) sind.

Dies stellt für deutsche Hersteller absolut kein Problem dar: Die heimischen Anbaugebiete bieten eine Vielfalt an natürlichen, regionaltypischen Botanicals, die sich hervorragend zur Aromatisierung von Gin eigenen. So sind, ebenfalls im Schwarzwald, Fichtennadeln und -sprosse überaus beliebt. Auch die berühmte deutsche Linde bzw. deren Blüten, darf als Zutat im Gin nicht fehlen. Heimische Kräuter wie Waldmeister und Bärwurz werden für außergewöhnliche Geschmacksrichtungen verwendet und sind bei Gin-Kennern beliebt. Brennereien verwenden deutsche Äpfel und Birnen nicht mehr nur für die Herstellung von Obstler, sondern auch das Aromatisieren von Gin. Auch die, eigentlich für den berühmten Wein verwendete, Riesling-Traube findet so eine neue Bestimmung. In Bayern – weltberühmt für seine Biere - darf selbstverständlich der Hopfen auch im Gin nicht fehlen. Dabei werden die Zutaten meist nicht nur handgepflückt, sondern von vielen Mikrodestillerien sogar selbst angebaut.
 

Gin aus Deutschland Gins aus Deutschland sind schon lange kein Geheimtipp mehr. Einige der hier hergestellten Spirituosen werden nicht nur in die ganze Welt exportiert, sondern erhalten auch... mehr erfahren »
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Gin aus Deutschland

Gins aus Deutschland sind schon lange kein Geheimtipp mehr. Einige der hier hergestellten Spirituosen werden nicht nur in die ganze Welt exportiert, sondern erhalten auch einen Preis nach dem Anderen. So wurde beispielsweise der Schwarzwälder Monkey 47 Gin auf der International Wine and Spirit Competition 2011 zum besten Gin der Welt gekürt.

Qualität „Made in Germany“

Wie viele deutsche Produkte sind auch die heimischen Gins weltweit für ihre hohe Qualität bekannt. Diese fängt bei der Auswahl der Inhaltsstoffe an und reicht bis zum Design der Flaschen und Etiketten. Zwar gilt Gin nicht als ein traditioneller deutscher Schnaps, allerdings haben die deutschen Hersteller viel Erfahrung mit dem Destillieren von Alkohol. Bereits seit dem 15. Jahrhundert wird in Deutschland gebrannt und zwar überwiegend das berühmte Korn und die sogenannten Obstbrände. Als Gin Anfang des Jahrtausends immer beliebter wird, liegt es also für viele Destillen nahe, neben den herkömmlichen Spirituosen auch einen Gin herzustellen. Nach und nach wurde der, meist klare, Schnaps immer gefragter und Mikrodestillerien schossen wie die Pilze aus dem Boden. Heute werden mehr als 600 Gins in Deutschland hergestellt.

Für Gin wird hochprozentiger Rohalkohol mit Wacholder-Beeren und anderen Aromastoffen, den sogenannten Botanicals, versetzt. Deutsche Brennereien verwenden hier sehr gerne Zutaten aus der Region. So wird für den Grundalkohol zum Beispiel Roggen aus Brandenburg oder Kartoffeln aus der Eifel verwendet. Auch Wacholder kommt in Deutschland in vielen Regionen vor. Vor allem im Schwarzwald gelten die Beeren seit eh und je als wichtige Zutat, allerdings bei der Herstellung des berühmten Schwarzwälder Schinkens. Das erklärt auch, warum die Region heute über 25 Gin-Marken beheimatet. Selbst das örtliche Tourismusbüro wirbt mit den heimischen Gins und dem Hashtag #schwarzwaldgin. Doch auch andere Regionen wie Hamburg, Berlin, das Rheinland und Bayern produzieren Gins mit unterschiedlichsten Zutaten und Geschmacksnoten.

Regionale Zutaten

Bei dem Großteil der in Deutschland produzierten Gins handelt es sich um klassische Dry oder London Gins. Diese unterliegen in der Herstellung dem EU-Spirituosengesetz. Dies schreibt nicht nur vor, dass der Gin einen Mindestalkoholgehalt von 37,5% Vol. besitzen muss, zudem werden Wacholder-Beeren als hauptsächliche Quelle der Aromatisierung vorausgesetzt. Zusätzlich können jedoch auch weitere Botanicals zum Einsatz kommen, solange diese natürlich (beim London Gin) oder zumindest naturähnlich (für den Dry Gin) sind.

Dies stellt für deutsche Hersteller absolut kein Problem dar: Die heimischen Anbaugebiete bieten eine Vielfalt an natürlichen, regionaltypischen Botanicals, die sich hervorragend zur Aromatisierung von Gin eigenen. So sind, ebenfalls im Schwarzwald, Fichtennadeln und -sprosse überaus beliebt. Auch die berühmte deutsche Linde bzw. deren Blüten, darf als Zutat im Gin nicht fehlen. Heimische Kräuter wie Waldmeister und Bärwurz werden für außergewöhnliche Geschmacksrichtungen verwendet und sind bei Gin-Kennern beliebt. Brennereien verwenden deutsche Äpfel und Birnen nicht mehr nur für die Herstellung von Obstler, sondern auch das Aromatisieren von Gin. Auch die, eigentlich für den berühmten Wein verwendete, Riesling-Traube findet so eine neue Bestimmung. In Bayern – weltberühmt für seine Biere - darf selbstverständlich der Hopfen auch im Gin nicht fehlen. Dabei werden die Zutaten meist nicht nur handgepflückt, sondern von vielen Mikrodestillerien sogar selbst angebaut.
 

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