Gin aus Spanien
Zwar nimmt der Gin seinen Ursprung im Wacholderschnaps der Holländer, doch wurde er bald von den Briten verfeinert und zu dem Gin, den wir heutzutage kennen und lieben. Momentan würde man Gin vermutlich als Modespirituose bezeichnen, da die ganze Welt im Gin-Fiber ist. Klassische Gins beinhalten neben der unverzichtbaren Wacholderbeere auch fruchtige Komponenten wie Zitrus oder herbe Zutaten, wie Wurzeln oder Gewürze. Jedes Land gibt aber gern die Zutaten hinzu, die in der entsprechenden Region typisch und lokal wachsen. Für Österreich und die Schweiz sind es Gewürze und diverse Kräuter, für die warme Region Spaniens sind es eher Oliven, Tymian und Rosmarin. Die temperamentvollen spanischen Gins stehen den britischen in nichts nach.
In den letzten Jahren ist Spanien von einem der größten Whiskey-Konsumenten zu einem der Länder geworden, in dem am meisten Gin getrunken wird. Daher ist es auch kein Wunder, dass es mittlerweile viele Gin-Brennereien in Spanien gibt. Die Briten trinken Ihren Gin klassisch als Gin & Tonic, die Spanier haben aber über die Jahre den Longdrink perfektioniert und stellten den Gin Tonic her. Dieser hat ein ganz anderes Verhältnis von Gin zu Tonic, als sein britisches Gegenstück. Für diesen wird ausschließlich Premium Gin verwendet und mit regionalen Botanicals versetzt. Eine der bekanntesten Marken aus Spanien ist Gin Mare. Sie erfreut sich heutzutage sogar in den USA einer großen Beliebtheit.
In Spanien wollen die Liebhaber des Gins aber nicht nur die fruchtig herbe Note der Wacholderbeeren. Sie freuen sich über jeden individuellen Gin, der auf den Markt kommt. Zwar werden auch klassisch nach den strengen Regulierungen des London Acts Gins in Spanien gebrannt, aber auch die Sorte New Western oder auch New Modern Style genannt ist vertreten. Oft wird die Wacholdernote deutlich zurückgestellt um anderen Aromen, wie Rosen- oder Orangenblüten Platz zu machen. Aber auch Klassiker, wie der Gurkengin oder Himbeergin werden in Spanien hergestellt.
Aber nicht nur bei der Auswahl der gewünschten Botanicals wagt Spanien Experimente, denn auch bei den Verfahren zur Herstellung des Gins wird variiert und ausprobiert. So gibt die Destille von Kinross Premium Gin nicht alle Botanicals zur selben Zeit hinzu, was bei der Herstellung von Gin eigentlich üblich ist, sondern Destilliert seinen Ethanol drei Mal und gibt bei jeder Destillation andere Zutaten hinzu. Bei den Spaniern muss ein Gin auch nicht immer klar sein, was unter anderem die 5th Gin Reihe mit ihren farbenfrohen Design zeigt.
Allgemein findet man in Spanischen Gins viel Liebe zum Detail und zur Individualität. Das Volk Spaniens trinkt mit Vorliebe den Wacholderschnaps und freut sich über jede Idee und Variation. Und das nicht nur bei der Herstellung oder Kombination der Aromen eines Gins selber. Spanien kann mittlerweile ein großes Buch an Cocktailrezepten vorweisen, die sie mit der heißgeliebten Spirituose mixen können. Und hierbei geht es über den klassischen Gin & Tonic weit hinaus.
Gin aus Spanien
Zwar nimmt der Gin seinen Ursprung im Wacholderschnaps der Holländer, doch wurde er bald von den Briten verfeinert und zu dem Gin, den wir heutzutage kennen und lieben....
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Gin aus Spanien
Zwar nimmt der Gin seinen Ursprung im Wacholderschnaps der Holländer, doch wurde er bald von den Briten verfeinert und zu dem Gin, den wir heutzutage kennen und lieben. Momentan würde man Gin vermutlich als Modespirituose bezeichnen, da die ganze Welt im Gin-Fiber ist. Klassische Gins beinhalten neben der unverzichtbaren Wacholderbeere auch fruchtige Komponenten wie Zitrus oder herbe Zutaten, wie Wurzeln oder Gewürze. Jedes Land gibt aber gern die Zutaten hinzu, die in der entsprechenden Region typisch und lokal wachsen. Für Österreich und die Schweiz sind es Gewürze und diverse Kräuter, für die warme Region Spaniens sind es eher Oliven, Tymian und Rosmarin. Die temperamentvollen spanischen Gins stehen den britischen in nichts nach.
In den letzten Jahren ist Spanien von einem der größten Whiskey-Konsumenten zu einem der Länder geworden, in dem am meisten Gin getrunken wird. Daher ist es auch kein Wunder, dass es mittlerweile viele Gin-Brennereien in Spanien gibt. Die Briten trinken Ihren Gin klassisch als Gin & Tonic, die Spanier haben aber über die Jahre den Longdrink perfektioniert und stellten den Gin Tonic her. Dieser hat ein ganz anderes Verhältnis von Gin zu Tonic, als sein britisches Gegenstück. Für diesen wird ausschließlich Premium Gin verwendet und mit regionalen Botanicals versetzt. Eine der bekanntesten Marken aus Spanien ist Gin Mare. Sie erfreut sich heutzutage sogar in den USA einer großen Beliebtheit.
In Spanien wollen die Liebhaber des Gins aber nicht nur die fruchtig herbe Note der Wacholderbeeren. Sie freuen sich über jeden individuellen Gin, der auf den Markt kommt. Zwar werden auch klassisch nach den strengen Regulierungen des London Acts Gins in Spanien gebrannt, aber auch die Sorte New Western oder auch New Modern Style genannt ist vertreten. Oft wird die Wacholdernote deutlich zurückgestellt um anderen Aromen, wie Rosen- oder Orangenblüten Platz zu machen. Aber auch Klassiker, wie der Gurkengin oder Himbeergin werden in Spanien hergestellt.
Aber nicht nur bei der Auswahl der gewünschten Botanicals wagt Spanien Experimente, denn auch bei den Verfahren zur Herstellung des Gins wird variiert und ausprobiert. So gibt die Destille von Kinross Premium Gin nicht alle Botanicals zur selben Zeit hinzu, was bei der Herstellung von Gin eigentlich üblich ist, sondern Destilliert seinen Ethanol drei Mal und gibt bei jeder Destillation andere Zutaten hinzu. Bei den Spaniern muss ein Gin auch nicht immer klar sein, was unter anderem die 5th Gin Reihe mit ihren farbenfrohen Design zeigt.
Allgemein findet man in Spanischen Gins viel Liebe zum Detail und zur Individualität. Das Volk Spaniens trinkt mit Vorliebe den Wacholderschnaps und freut sich über jede Idee und Variation. Und das nicht nur bei der Herstellung oder Kombination der Aromen eines Gins selber. Spanien kann mittlerweile ein großes Buch an Cocktailrezepten vorweisen, die sie mit der heißgeliebten Spirituose mixen können. Und hierbei geht es über den klassischen Gin & Tonic weit hinaus.