Bio Gin – das Beste vom Gin ohne schlechtes Gewissen genießen
Bio ist in der heutigen Zeit nun wirklich kein Fremdwort mehr. Bio Eier, Bio Gemüse und Bio Fleisch stürmen schon seit Jahren den Markt und erfreuen sich immer mehr Beliebtheit. Bio bedeutet aber nicht bloß, dass ein Produkt biologisch hergestellt wurde, sondern auch, dass der Anbau oder die Haltung biologisch und vor allem ökonomisch sind. Um sich also Bio-Bauer nennen zu dürfen, muss man viele Regularien und Vorgaben einhalten. Bei Viehbauern ist es zum Beispiel der Auslauf, den ein Tier mindestens haben muss oder die Anzahl an Tieren, die in einem Stall stehen dürfen. Das Futter dieser glücklichen Tiere stammt ebenfalls aus ökologischer Herstellung und trägt selbst das Siegel. Bei Landwirtschaften ist geregelt, wie die Pflanzen zu säen, pflegen und ernten sind und vor allem, dass keine künstlichen Stoffe oder Gentechnik angewendet wurden. Der Dünger der Pflanzen ist weitestgehend natürlich und bei der Wahl der Pflanzenschutzmittel sind ebenfalls einige Mittel verboten, die dem ökologischen Anbau nicht entsprechen würden.
Seit 2001 ist das deutsche Bio-Siegel sozusagen das Erkennungsmerkmal für alle zertifizierten Bio Produkte und nur Hersteller, die sich an die Vorgaben der Europäischen Öko-Verordnung halten, bekommen dieses Siegel und dürfen es auf ihren Produkten verwenden. Seit 2007 gibt es sogar das europäische Bio Siegel, welches auch Europaweit die Ökologische Qualität sicherstellt.
Was hat nun der Bio-Gin damit zu tun und ab wann ist ein Gin Bio?
Auswahl der Botanicals
Bei der Herstellung eines Bio Produktes fängt die Qualität bereits bei der Auswahl der Zutaten an. In diesem Falle die Botanicals des Gins. Als Botanicals bezeichnet man bei der Herstellung des Gins die pflanzlichen Zutaten, die bei der Destillation hinzugefügt werden. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Wacholderbeeren, Zitronen und Gewürze. Als Hersteller des Bio Gin kommen daher alle Zutaten aus rein biologischem Anbau.
Wie auch bei klassischen Gins, ist die Wacholderbeere auch bei einem Bio-Gin die Hauptzutat. Die unbehandelten Beeren geben einen vollmundigen und natürlichen Geschmack, der von anderen Botanicals, die ebenfalls aus biologischem Anbau stammen, begleitet wird. So sind Zitrusfrüchte oftmals beliebte Geschmacksnoten, aber auch Gewürze, wie Kubebenpfeffer oder Koriander werden gern hinzugegeben. Als eine sehr wertgeschätzte Zutat gelten auch Wurzeln, nicht nur Ingwer, sondern auch andere, wie die Angelikawurzel oder Blutwurzel, aber auch Rinden, wie beispielsweise die Cassia-Rinde, auch als Zimtkassie bekannt oder Lake District Eichenrinde.
Bei einem Bio-Gin ist der Geschmack nicht festgelegt. Genau wie bei anderen Gins kann jede Destille ihr eigenes Geschmacksprofil erstellen, solang die Zutaten das Bio-Siegel tragen. Manche Gins haben demnach eine würzigere Note und andere sind eher fruchtig herb.
Destillation eines Bio Gins
Ebenso, wie bei dem Geschmack ist auch die Variante der Destillation nicht eindeutig festgelegt. So gibt es viele Destillen, wie die „The Duke Destillery“ aus Bayern, die sich für das klassische Gin Herstellungsverfahren entschieden haben, also eine Mazeration, die vorausgeht und anschließend mehrfach destilliert wird. Mazerierte Aromen haben einen sehr intensiven Geschmack und gepaart mit den ökologisch angebauten, natürlichen Zutaten ist der Geschmack unwiderstehlich. Bei der Mazeration werden die Botanicals zu einer Mischung aus Alkohol und Wasser hinzugegeben und anschließend über Nacht oder mehrere Tage ausgelaugt.
Destilliert wird in einer meist kupfernen Destille. Hierbei wird der Alkohol meistens zweifach aber bei manchen Verfahren auch mehrfach destilliert und je nach Herstellung an verschiedenen Stellen die Botanicals hinzugegeben. Anschließend zur Destillation kommt die Filtration. Bei dieser wird nicht nur darauf geachtet, dass sich keine Reste der Botanicals mehr in dem Destillat befinden, sondern auch eine besondere Reinheit erzeugt, die sich in der meist klaren Flüssigkeit wiederspiegelt. Gefiltert wird ebenfalls mehrfach, viele Destillen filtern klassisch zwei Mal.
Vor der Abfüllung wird das gefilterte Destillat nun aber mit Wasser gemischt. Hierbei handelt es sich beim Bio-Gin oft um reines Quellwasser aus der Region, um auch den CO2-Spiegel, der durch unnötige Transporte aufkommen würde, niedrig zu halten. Nach dieser Vermischung lässt man den Gin gern für einige Wochen ruhen. Hierbei vermischen sich die Aromas des Destillates mit dem frischen Quellwasser und bringen den natürlichen Geschmack zum Vorschein. Nach dieser Lagerzeit wird der Gin abgefüllt, die Flaschen etikettiert und anschließend verpackt. Nun ist der Gin bereit für den Verkauf. Das Bio-Siegel findet man nun nicht nur auf dem Etikett der Flasche, sondern auch auf der Verpackung, sodass der Kunde bereits auf dem ersten Blick erkennen kann, dass es sich bei diesem Gin um ein Produkt mit Bio-Qualität handelt.
Gibt es geschmackliche Unterschiede zwischen Bio Gin und klassischem Gin?
Wie bereits kurz angesprochen sind einem Bio Gin keine Grenzen gesetzt, wenn es um den Geschmack geht. Viele Bio Destillen halten sich jedoch an die Klassiker: eine fruchtig herbe Wacholdernote, die im Vordergrund steht und von diversen Gewürzen und Zitrusfrüchten begleitet, aber nicht übertroffen wird. Aber auch der Bio Gin hat ein breites Spektrum.
Ein Beispiel ist der aus Köln stammende Daisy Gin. Sein fruchtiger Goji-Orangenblüten-Geschmack ist besonders bei Neuligen in der Welt des Gins beliebt. Bei diesem Gin wurde die Wacholdernote ein wenig zurückgeschraubt, wodurch Goji und Muskatnussblüte sich besonders entfalten können. Gins, die so fruchtig sind, die der Daisy Gin, werden auch gern pur oder auf Eis getrunken, aber auch in vielen Cocktail-Rezepten findet man sie wieder.
Der klassische MoGin aus dem Münsterland hingegen hält sich an die Klassische Geschmacksnote: kräftige Wacholderbeeren und leicht blumige Begleitaromen durch die Orangenblüte und Lavendel, was bei jedem Gin-Liebhaber Lust auf den Sommer verbreitet. Gins dieser Kategorie nimmt man besonders gern zum Mischen, beispielsweise für einen klassischen Gin & Tonic oder andere Cocktails.
Was den Bio Gin besonders macht
Bei der Herstellung eines Bio Gins wird bereits bei der Auswahl der Zutaten auf einen besonders hohen Standard geachtet. Die Botanicals sind nicht nur von hoher Qualität, wie es bei Gin immer Fall ist, sondern haben die besondere und zertifizierte Bio-Qualität. Durch diese kommen die natürlich entstandenen Aromen der Zutaten voll zur Geltung. Keine Gentechnik, keine Schadstoffe und keine künstlichen Aromen. Gin ist bei diversen Leuten beliebt und durch diese Alternative zu herkömmlichen Gin, können auch Bio Enthusiasten das köstliche Getränk mit reinem Gewissen genießen.
Bio Gin – das Beste vom Gin ohne schlechtes Gewissen genießen
Bio ist in der heutigen Zeit nun wirklich kein Fremdwort mehr. Bio Eier, Bio Gemüse und Bio Fleisch stürmen...
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Bio Gin – das Beste vom Gin ohne schlechtes Gewissen genießen
Bio ist in der heutigen Zeit nun wirklich kein Fremdwort mehr. Bio Eier, Bio Gemüse und Bio Fleisch stürmen schon seit Jahren den Markt und erfreuen sich immer mehr Beliebtheit. Bio bedeutet aber nicht bloß, dass ein Produkt biologisch hergestellt wurde, sondern auch, dass der Anbau oder die Haltung biologisch und vor allem ökonomisch sind. Um sich also Bio-Bauer nennen zu dürfen, muss man viele Regularien und Vorgaben einhalten. Bei Viehbauern ist es zum Beispiel der Auslauf, den ein Tier mindestens haben muss oder die Anzahl an Tieren, die in einem Stall stehen dürfen. Das Futter dieser glücklichen Tiere stammt ebenfalls aus ökologischer Herstellung und trägt selbst das Siegel. Bei Landwirtschaften ist geregelt, wie die Pflanzen zu säen, pflegen und ernten sind und vor allem, dass keine künstlichen Stoffe oder Gentechnik angewendet wurden. Der Dünger der Pflanzen ist weitestgehend natürlich und bei der Wahl der Pflanzenschutzmittel sind ebenfalls einige Mittel verboten, die dem ökologischen Anbau nicht entsprechen würden.
Seit 2001 ist das deutsche Bio-Siegel sozusagen das Erkennungsmerkmal für alle zertifizierten Bio Produkte und nur Hersteller, die sich an die Vorgaben der Europäischen Öko-Verordnung halten, bekommen dieses Siegel und dürfen es auf ihren Produkten verwenden. Seit 2007 gibt es sogar das europäische Bio Siegel, welches auch Europaweit die Ökologische Qualität sicherstellt.
Was hat nun der Bio-Gin damit zu tun und ab wann ist ein Gin Bio?
Auswahl der Botanicals
Bei der Herstellung eines Bio Produktes fängt die Qualität bereits bei der Auswahl der Zutaten an. In diesem Falle die Botanicals des Gins. Als Botanicals bezeichnet man bei der Herstellung des Gins die pflanzlichen Zutaten, die bei der Destillation hinzugefügt werden. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Wacholderbeeren, Zitronen und Gewürze. Als Hersteller des Bio Gin kommen daher alle Zutaten aus rein biologischem Anbau.
Wie auch bei klassischen Gins, ist die Wacholderbeere auch bei einem Bio-Gin die Hauptzutat. Die unbehandelten Beeren geben einen vollmundigen und natürlichen Geschmack, der von anderen Botanicals, die ebenfalls aus biologischem Anbau stammen, begleitet wird. So sind Zitrusfrüchte oftmals beliebte Geschmacksnoten, aber auch Gewürze, wie Kubebenpfeffer oder Koriander werden gern hinzugegeben. Als eine sehr wertgeschätzte Zutat gelten auch Wurzeln, nicht nur Ingwer, sondern auch andere, wie die Angelikawurzel oder Blutwurzel, aber auch Rinden, wie beispielsweise die Cassia-Rinde, auch als Zimtkassie bekannt oder Lake District Eichenrinde.
Bei einem Bio-Gin ist der Geschmack nicht festgelegt. Genau wie bei anderen Gins kann jede Destille ihr eigenes Geschmacksprofil erstellen, solang die Zutaten das Bio-Siegel tragen. Manche Gins haben demnach eine würzigere Note und andere sind eher fruchtig herb.
Destillation eines Bio Gins
Ebenso, wie bei dem Geschmack ist auch die Variante der Destillation nicht eindeutig festgelegt. So gibt es viele Destillen, wie die „The Duke Destillery“ aus Bayern, die sich für das klassische Gin Herstellungsverfahren entschieden haben, also eine Mazeration, die vorausgeht und anschließend mehrfach destilliert wird. Mazerierte Aromen haben einen sehr intensiven Geschmack und gepaart mit den ökologisch angebauten, natürlichen Zutaten ist der Geschmack unwiderstehlich. Bei der Mazeration werden die Botanicals zu einer Mischung aus Alkohol und Wasser hinzugegeben und anschließend über Nacht oder mehrere Tage ausgelaugt.
Destilliert wird in einer meist kupfernen Destille. Hierbei wird der Alkohol meistens zweifach aber bei manchen Verfahren auch mehrfach destilliert und je nach Herstellung an verschiedenen Stellen die Botanicals hinzugegeben. Anschließend zur Destillation kommt die Filtration. Bei dieser wird nicht nur darauf geachtet, dass sich keine Reste der Botanicals mehr in dem Destillat befinden, sondern auch eine besondere Reinheit erzeugt, die sich in der meist klaren Flüssigkeit wiederspiegelt. Gefiltert wird ebenfalls mehrfach, viele Destillen filtern klassisch zwei Mal.
Vor der Abfüllung wird das gefilterte Destillat nun aber mit Wasser gemischt. Hierbei handelt es sich beim Bio-Gin oft um reines Quellwasser aus der Region, um auch den CO2-Spiegel, der durch unnötige Transporte aufkommen würde, niedrig zu halten. Nach dieser Vermischung lässt man den Gin gern für einige Wochen ruhen. Hierbei vermischen sich die Aromas des Destillates mit dem frischen Quellwasser und bringen den natürlichen Geschmack zum Vorschein. Nach dieser Lagerzeit wird der Gin abgefüllt, die Flaschen etikettiert und anschließend verpackt. Nun ist der Gin bereit für den Verkauf. Das Bio-Siegel findet man nun nicht nur auf dem Etikett der Flasche, sondern auch auf der Verpackung, sodass der Kunde bereits auf dem ersten Blick erkennen kann, dass es sich bei diesem Gin um ein Produkt mit Bio-Qualität handelt.
Gibt es geschmackliche Unterschiede zwischen Bio Gin und klassischem Gin?
Wie bereits kurz angesprochen sind einem Bio Gin keine Grenzen gesetzt, wenn es um den Geschmack geht. Viele Bio Destillen halten sich jedoch an die Klassiker: eine fruchtig herbe Wacholdernote, die im Vordergrund steht und von diversen Gewürzen und Zitrusfrüchten begleitet, aber nicht übertroffen wird. Aber auch der Bio Gin hat ein breites Spektrum.
Ein Beispiel ist der aus Köln stammende Daisy Gin. Sein fruchtiger Goji-Orangenblüten-Geschmack ist besonders bei Neuligen in der Welt des Gins beliebt. Bei diesem Gin wurde die Wacholdernote ein wenig zurückgeschraubt, wodurch Goji und Muskatnussblüte sich besonders entfalten können. Gins, die so fruchtig sind, die der Daisy Gin, werden auch gern pur oder auf Eis getrunken, aber auch in vielen Cocktail-Rezepten findet man sie wieder.
Der klassische MoGin aus dem Münsterland hingegen hält sich an die Klassische Geschmacksnote: kräftige Wacholderbeeren und leicht blumige Begleitaromen durch die Orangenblüte und Lavendel, was bei jedem Gin-Liebhaber Lust auf den Sommer verbreitet. Gins dieser Kategorie nimmt man besonders gern zum Mischen, beispielsweise für einen klassischen Gin & Tonic oder andere Cocktails.
Was den Bio Gin besonders macht
Bei der Herstellung eines Bio Gins wird bereits bei der Auswahl der Zutaten auf einen besonders hohen Standard geachtet. Die Botanicals sind nicht nur von hoher Qualität, wie es bei Gin immer Fall ist, sondern haben die besondere und zertifizierte Bio-Qualität. Durch diese kommen die natürlich entstandenen Aromen der Zutaten voll zur Geltung. Keine Gentechnik, keine Schadstoffe und keine künstlichen Aromen. Gin ist bei diversen Leuten beliebt und durch diese Alternative zu herkömmlichen Gin, können auch Bio Enthusiasten das köstliche Getränk mit reinem Gewissen genießen.