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Gins aus England

Obwohl die Niederlande als Ursprungsland des Genevers und damit auch des Gins gelten, wurde die Spirituose erst durch den Genuss in England so richtig berühmt. Kein Wunder, dass nicht nur der Alkohol selbst, sondern auch berühmte Mischungen wie der Gin Tonic und der Gimlet von englischen Landsleuten erfunden wurde. Auch Berühmtheiten wie die Queen Mom und Winston Churchill sollen große Fans des Wacholder-Destillats gewesen sein. Es ist also kein Zufall, dass eine der offiziell anerkannten Ginsorten den Namen „London Dry Gin“ trägt. Zwar muss ein solcher Gin nicht in der englischen Hauptstadt hergestellt worden sein, jedoch ist der Begriff ein deutlicher Hinweis auf den Ursprung dieser Ginsorte.

Die Geschichte des Gins

Der ursprüngliche Name von Gin lautete eigentlich Genever. Dabei handelte bzw. handelt es sich noch immer, um, aus Roggen-Maische hergestellten, mit Wacholder aromatisierten Schnaps und das Nationalgetränk der Holländer. Die genauen Ursprünge sind unklar, es wird jedoch davon ausgegangen, dass das Getränk bereits im 11. Jahrhundert als Heilmittel gegen Magenbeschwerden bekannt war. Im 16. Jahrhundert wurde es von einem Mediziner neu entdeckt und hergestellt.

Die Spirituose wurde auch ohne medizinischen Bedarf so beliebt, dass kurz darauf die erste Brennerei in Amsterdam eröffnete.
Ende des 16. Jahrhunderts, während des Holländisch-Spanischen Krieges entsandte die englische Krone Truppen zur Unterstützung der Niederlande. So lernten die britischen Soldaten schließlich den Genever kennen und lieben. So sehr, dass sie ihn nach Abzug direkt mit ins Heimatland nahmen. Allerdings taten sich alle ein wenig schwer den Namen Genever auszusprechen, so dass das Getränk kurzerhand zu Gin abgekürzt wurde.

Durch eine Abfolge von Ereignissen wurde Gin dann schließlich zum landesweiten Kultgetränk. König Wilhelm III., selbst gebürtiger Holländer und Gin-Liebhaber, erließ Ende des 17. Jahrhunderts ein Importverbot für französische Waren, also auch für den in England beliebten Wein. Durch neue Zollgesetze wurde zudem der Bierpreis deutlich erhöht. Und zu guter Letzt wurde den Bürgern durch den sogenannten „Distilling Act“ von 1690 erlaubt, ihren eigenen Schnaps aus Weizen zu brennen. So blieb den Engländern fast gar nichts anderes übrig als Gin zu ihrem Nationalgetränk zu küren. Bis heute ist der Wacholder-Schnaps bei den Briten überaus beliebt.

Traditioneller Gin

Der Gin der zu Zeiten König Wilhelms III. produziert wurde, hat jedoch kaum etwas mit dem qualitativ hochwertigen Erzeugnis von heute zu tun. Der ursprüngliche Gin wurde meist nur einmal gebrannt, was zu einem stark alkoholischen Beigeschmack führte. Um diesen zu übertünchen und so eine höhere Qualität zu suggerieren, wurde sehr viel Zucker beigemengt. Im 18. Jahrhundert jedoch entstanden in London immer mehr Brennereien, welche den Schnaps mehrfach destillierten. So wurde die Herstellung von Gin deutlich verfeinert. Viele dieser traditionellen Destillen sind nach wie vor bekannt für ihren qualitativ hochwertigen Gin. So beispielsweise Beefeater, Bombay, Finsbury, Tanqueray (wenn auch inzwischen in Schottland ansässig) und Gordons.

Auch wenn es heutzutage unzählige Ginsorten und Ausprägungen gibt, so halten die meisten englischen Brennereien an ihren Ursprüngen fest. So werden hier vor allem Dry und London Gins hergestellt. Doch auch der Navy Strength und der Plymouth Gin gehören zu den traditionellen britischen Gins und verweisen deutlich auf die Wurzeln des Getränks.
 

Gins aus England Obwohl die Niederlande als Ursprungsland des Genevers und damit auch des Gins gelten, wurde die Spirituose erst durch den Genuss in England so richtig berühmt. Kein... mehr erfahren »
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Gins aus England

Obwohl die Niederlande als Ursprungsland des Genevers und damit auch des Gins gelten, wurde die Spirituose erst durch den Genuss in England so richtig berühmt. Kein Wunder, dass nicht nur der Alkohol selbst, sondern auch berühmte Mischungen wie der Gin Tonic und der Gimlet von englischen Landsleuten erfunden wurde. Auch Berühmtheiten wie die Queen Mom und Winston Churchill sollen große Fans des Wacholder-Destillats gewesen sein. Es ist also kein Zufall, dass eine der offiziell anerkannten Ginsorten den Namen „London Dry Gin“ trägt. Zwar muss ein solcher Gin nicht in der englischen Hauptstadt hergestellt worden sein, jedoch ist der Begriff ein deutlicher Hinweis auf den Ursprung dieser Ginsorte.

Die Geschichte des Gins

Der ursprüngliche Name von Gin lautete eigentlich Genever. Dabei handelte bzw. handelt es sich noch immer, um, aus Roggen-Maische hergestellten, mit Wacholder aromatisierten Schnaps und das Nationalgetränk der Holländer. Die genauen Ursprünge sind unklar, es wird jedoch davon ausgegangen, dass das Getränk bereits im 11. Jahrhundert als Heilmittel gegen Magenbeschwerden bekannt war. Im 16. Jahrhundert wurde es von einem Mediziner neu entdeckt und hergestellt.

Die Spirituose wurde auch ohne medizinischen Bedarf so beliebt, dass kurz darauf die erste Brennerei in Amsterdam eröffnete.
Ende des 16. Jahrhunderts, während des Holländisch-Spanischen Krieges entsandte die englische Krone Truppen zur Unterstützung der Niederlande. So lernten die britischen Soldaten schließlich den Genever kennen und lieben. So sehr, dass sie ihn nach Abzug direkt mit ins Heimatland nahmen. Allerdings taten sich alle ein wenig schwer den Namen Genever auszusprechen, so dass das Getränk kurzerhand zu Gin abgekürzt wurde.

Durch eine Abfolge von Ereignissen wurde Gin dann schließlich zum landesweiten Kultgetränk. König Wilhelm III., selbst gebürtiger Holländer und Gin-Liebhaber, erließ Ende des 17. Jahrhunderts ein Importverbot für französische Waren, also auch für den in England beliebten Wein. Durch neue Zollgesetze wurde zudem der Bierpreis deutlich erhöht. Und zu guter Letzt wurde den Bürgern durch den sogenannten „Distilling Act“ von 1690 erlaubt, ihren eigenen Schnaps aus Weizen zu brennen. So blieb den Engländern fast gar nichts anderes übrig als Gin zu ihrem Nationalgetränk zu küren. Bis heute ist der Wacholder-Schnaps bei den Briten überaus beliebt.

Traditioneller Gin

Der Gin der zu Zeiten König Wilhelms III. produziert wurde, hat jedoch kaum etwas mit dem qualitativ hochwertigen Erzeugnis von heute zu tun. Der ursprüngliche Gin wurde meist nur einmal gebrannt, was zu einem stark alkoholischen Beigeschmack führte. Um diesen zu übertünchen und so eine höhere Qualität zu suggerieren, wurde sehr viel Zucker beigemengt. Im 18. Jahrhundert jedoch entstanden in London immer mehr Brennereien, welche den Schnaps mehrfach destillierten. So wurde die Herstellung von Gin deutlich verfeinert. Viele dieser traditionellen Destillen sind nach wie vor bekannt für ihren qualitativ hochwertigen Gin. So beispielsweise Beefeater, Bombay, Finsbury, Tanqueray (wenn auch inzwischen in Schottland ansässig) und Gordons.

Auch wenn es heutzutage unzählige Ginsorten und Ausprägungen gibt, so halten die meisten englischen Brennereien an ihren Ursprüngen fest. So werden hier vor allem Dry und London Gins hergestellt. Doch auch der Navy Strength und der Plymouth Gin gehören zu den traditionellen britischen Gins und verweisen deutlich auf die Wurzeln des Getränks.
 

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