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Gins aus Frankreich

Denkt man an alkoholische Getränke aus Frankreich, so fallen meist zuerst Wein, vielleicht noch Cognac und vor allem Champagner ein. An Gin denken die wenigsten. Jedoch ist der Wacholder-Schnaps auch hier beliebt und hat eine lange Tradition. Diese ist vor allem der Nähe zu Belgien geschuldet, was mit seiner langen Geschichte in der Herstellung von Genever, als eines der Geburtsländer des Gins gilt.

Exklusiver Genuss

Frankreich ist bekannt für seine Gaumenfreuden. Ob Käse oder Wein, weltweit assoziieren Menschen das Land mit schmackhaftem Essen und leckeren Getränken. Auch eine gewisse Hochpreisigkeit und Exklusivität wird häufig mit französischen Erzeugnissen verknüpft. Hier bildet auch der Gin keine Ausnahme. So wird häufig reinstes Quellwasser verwendet um den Alkohol herzustellen.

Viele Regionen in Frankreich sind für bestimmte Alkoholsorten oder landwirtschaftliche Produkte berühmt, dies kommt auch in der Gin-Herstellung zum Ausdruck. Neben „normalem“ Rohalkohol aus Weizen oder Kartoffeln, wird in manchen Brennereien auch der französische Grappa als Grundlage verwendet. In Cognac, eigentlich berühmt für den gleichnamigen Weinbrand, wird aus Trauben destillierter Rohalkohol verwendet oder die Trauben werden zur Aromatisierung des Gins genutzt. Der Norden Frankreichs, die Normandie, ist besonders bekannt für Calvados, einen Apfelbranntwein. So ist es nicht überraschend, dass die dort ansässigen Gin-Destillen eben diesen Alkohol zur Herstellung und Äpfel für die Aromatisierung nutzen.

Französische Destillen leben den Hang zur Exzentrik und Einzigartigkeit. So sind stark gefärbte Gins keine Seltenheit. Dabei wird jedoch nicht einfach nur Lebensmittelfarbe verwendet, sondern beispielsweise Safran, das teuerste Gewürz der Welt. Die exklusiven Botanicals werden teils einzeln destilliert, der Aufwand der Herstellung ist hier also deutlich höher als bei manch anderen Gins. Auch die Aufmachung und Vermarktung der Gins ist nicht weniger außergewöhnlich. Viele französische Gin-Etiketten sind künstlerisch angehaucht und es werden sogar Gins in vergoldeten Flaschen abgefüllt. Dabei wird ein Großteil der französischen Gins nur in sehr kleinen Auflagen produziert, was noch mehr zu ihrer Exklusivität beiträgt.

Die Geschichte des französischen Gins

Die Entstehung von Gin geht auf das 16. Jahrhundert in den Niederlanden zurück. Durch den Einsatz britischer Truppen im Holländisch-Spanischen Krieg, gelangte der Alkohol auch nach England und erfreute sich dort bald großer Beliebtheit. Doch auch in Belgien wurde der Wacholder-Schnaps gerne getrunken und produziert. So fand der Gin seinen Weg auch über die

Grenze nach Frankreich.

Fast wäre der französische Gin jedoch in Vergessenheit geraten. Das britische Königreich gilt als Geburtsort des Gins, wie wir ihn heute kennen und lieben. Hier wurde der meist klare, Schnaps teilweise mehr getrunken als Wasser. Doch Ende des 17. Jahrhunderts erließ der regierende König Wilhelm III. ein Importverbot von französischen Waren nach England. Das heißt der Absatz der alkoholischen Produkte wurde, quasi über Nacht, stark reduziert. Liebten die Franzosen schon damals ihren Wein, so war der Gin noch nicht so beliebt wie heutzutage. So wurde die Gin-Herstellung in Frankreich, durch die fehlende Nachfrage, fast ausgelöscht.

Zum Glück begannen die anderen europäischen Länder langsam ihren Geschmack an Gin zu finden und unterstützen den Absatz. So erholten sich die Destillen und wir können glücklicherweise auch heute noch den exklusiven Gin aus Frankreich genießen.
 

Gins aus Frankreich Denkt man an alkoholische Getränke aus Frankreich, so fallen meist zuerst Wein, vielleicht noch Cognac und vor allem Champagner ein. An Gin denken die wenigsten. Jedoch... mehr erfahren »
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Gins aus Frankreich

Denkt man an alkoholische Getränke aus Frankreich, so fallen meist zuerst Wein, vielleicht noch Cognac und vor allem Champagner ein. An Gin denken die wenigsten. Jedoch ist der Wacholder-Schnaps auch hier beliebt und hat eine lange Tradition. Diese ist vor allem der Nähe zu Belgien geschuldet, was mit seiner langen Geschichte in der Herstellung von Genever, als eines der Geburtsländer des Gins gilt.

Exklusiver Genuss

Frankreich ist bekannt für seine Gaumenfreuden. Ob Käse oder Wein, weltweit assoziieren Menschen das Land mit schmackhaftem Essen und leckeren Getränken. Auch eine gewisse Hochpreisigkeit und Exklusivität wird häufig mit französischen Erzeugnissen verknüpft. Hier bildet auch der Gin keine Ausnahme. So wird häufig reinstes Quellwasser verwendet um den Alkohol herzustellen.

Viele Regionen in Frankreich sind für bestimmte Alkoholsorten oder landwirtschaftliche Produkte berühmt, dies kommt auch in der Gin-Herstellung zum Ausdruck. Neben „normalem“ Rohalkohol aus Weizen oder Kartoffeln, wird in manchen Brennereien auch der französische Grappa als Grundlage verwendet. In Cognac, eigentlich berühmt für den gleichnamigen Weinbrand, wird aus Trauben destillierter Rohalkohol verwendet oder die Trauben werden zur Aromatisierung des Gins genutzt. Der Norden Frankreichs, die Normandie, ist besonders bekannt für Calvados, einen Apfelbranntwein. So ist es nicht überraschend, dass die dort ansässigen Gin-Destillen eben diesen Alkohol zur Herstellung und Äpfel für die Aromatisierung nutzen.

Französische Destillen leben den Hang zur Exzentrik und Einzigartigkeit. So sind stark gefärbte Gins keine Seltenheit. Dabei wird jedoch nicht einfach nur Lebensmittelfarbe verwendet, sondern beispielsweise Safran, das teuerste Gewürz der Welt. Die exklusiven Botanicals werden teils einzeln destilliert, der Aufwand der Herstellung ist hier also deutlich höher als bei manch anderen Gins. Auch die Aufmachung und Vermarktung der Gins ist nicht weniger außergewöhnlich. Viele französische Gin-Etiketten sind künstlerisch angehaucht und es werden sogar Gins in vergoldeten Flaschen abgefüllt. Dabei wird ein Großteil der französischen Gins nur in sehr kleinen Auflagen produziert, was noch mehr zu ihrer Exklusivität beiträgt.

Die Geschichte des französischen Gins

Die Entstehung von Gin geht auf das 16. Jahrhundert in den Niederlanden zurück. Durch den Einsatz britischer Truppen im Holländisch-Spanischen Krieg, gelangte der Alkohol auch nach England und erfreute sich dort bald großer Beliebtheit. Doch auch in Belgien wurde der Wacholder-Schnaps gerne getrunken und produziert. So fand der Gin seinen Weg auch über die

Grenze nach Frankreich.

Fast wäre der französische Gin jedoch in Vergessenheit geraten. Das britische Königreich gilt als Geburtsort des Gins, wie wir ihn heute kennen und lieben. Hier wurde der meist klare, Schnaps teilweise mehr getrunken als Wasser. Doch Ende des 17. Jahrhunderts erließ der regierende König Wilhelm III. ein Importverbot von französischen Waren nach England. Das heißt der Absatz der alkoholischen Produkte wurde, quasi über Nacht, stark reduziert. Liebten die Franzosen schon damals ihren Wein, so war der Gin noch nicht so beliebt wie heutzutage. So wurde die Gin-Herstellung in Frankreich, durch die fehlende Nachfrage, fast ausgelöscht.

Zum Glück begannen die anderen europäischen Länder langsam ihren Geschmack an Gin zu finden und unterstützen den Absatz. So erholten sich die Destillen und wir können glücklicherweise auch heute noch den exklusiven Gin aus Frankreich genießen.
 

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