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Raritäten unter den Gins – was macht sie besonders und warum sie sich definitiv lohnen

Raritäten entflammen oft den Sammlerinstinkt in uns. Wir sammeln gern seltene Dinge und stellen sie in unseren Häusern zur Schau. Aber was, wenn die Raritäten, die wir sammeln nicht nur schön aussehen, sondern auch einen guten Geschmack haben und jede ihre eigene Geschichte hat?

Kenner des Gins sammeln gern die raren Gins dieser Welt und stellen sie in hübschen Vitrinen oder Regalen aus. Manche der Gins wurden vor vielen Jahren gebrannt oder haben eine besondere Geschichte, die sie von der Masse abhebt. Aber ab wann ist ein Gin rar und warum lohnt es sich, für die Raritäten ein paar Euro mehr auszugeben? Dafür gibt es viele Gründe!

Was macht einen Gin zu einer Rarität?

Gerade durch die momentane Beliebtheit des Gins, kann man wohl kaum davon reden, dass er eine Seltenheit ist. Und auch die diversen Geschmacksrichtungen des beliebten Wacholderschnapses machen eine Rarität nicht mehr unbedingt aus. Die Frage ab wann ein Gin zu den Raritäten zählt kann also dadurch beantwortet werden, unter welchen Bedingungen er hergestellt wurde. So kann es sich beispielsweise um einen Jubiläumsgin handeln, den die Brennerei nur zu einem runden Jubiläum gebrannt hat mit besonderen Zutaten, Flaschen oder mit besonderen Verfahren. Aber auch Feiertage oder Historische Ereignisse können aus einem Gin eine Rarität machen. Ein Gin, der beispielsweise als Sonderedition zu einem nationalen Feiertag gebrannt wurde, zählt als Rarität und in diese Kategorie.

Ein weiterer ausschlaggebender Punkt kann de Zutat sein, mit dem der in hergestellt wurde. War zu der Zeit also eines der Botanicals selten oder kaum vorhanden, so kann der Gin ebenfalls als Rarität gelten. Auch lange Fassreife kann einen Gin zu einer Rarität machen. Normalerweise wird ein Gin lediglich einige Wochen in Fässern gereift. Wird er jedoch über Jahre oder Jahrzehnte gelagert, macht es ihn rar. Aber auch alle besonderen Jahreseditionen, die nur in diesem Jahr oder zum Geburtstag der Brennerei gebrannt wurden zählen dazu. Oft redet man aber auch von einer Rarität, wenn der Gin dieser Destille nur äußerst selten in dem eigenen Land verfügbar ist. Wenn also beispielsweise der Gin aus der besonderen Destille der Schweiz nicht nach Deutschland importiert wird, oder nur selten importiert wird, ist er eine Rarität.

Ganz besondere Raritäten stellen vor allem jene Gins dar, dessen Destille nicht mehr in Betrieb ist und damit kein weiterer Gin wie dieser erwartet werden kann. Nach der Schließung werden die Reste der Spirituose durch unabhängige Abfüller in Flaschen gefüllt, verpackt und als besondere Sonderedition verkauft. Manchmal sprechen Kenner auch von „gereiften Spirituosen mit hohem Seltenheitswert“. In diesem Falle handelt es sich oft um eine einmalige Abfüllung, von der es gegebenenfalls bloß hundert bis maximal tausend Flaschen gibt. In manchen Fällen machen Hersteller ihre private Vorratskammer für die Öffentlichkeit zugänglich. Die dort verkauften, seltenen Kollektionen haben unter Umständen nie zuvor den Markt erreicht. Die edlen Spirituosen werden meist sehr auffallend präsentiert und in eleganten Flaschen verkauft, die sich in den Regalen der Sammler sehr schön hervorheben.

Manche Sondereditionen, wie Jubiläums- oder Feiertagsgin eignet sich hervorragend als Geschenkidee für einen begeisterten Gin-Liebhaber. Gern werden sie auch als Set mit einem passenden, eleganten Gin-Glas und interessantem Infomaterial verkauft, mit dem der Beschenkte sich nicht nur über den Gin, sondern auch über die Destille, ihre Geschichte und der Herkunft des Gins informieren kann.

Raritäten müssen nicht immer teuer sein

Auch wenn für viele die Worte Rarität und Teuer Hand in Hand gehen, trifft das auf Gin Raritäten nicht unbedingt zu. Auch wenn die langgereiften Gins, mit viel Historie oder besonders seltene Gins, dessen Destillen nicht mehr in Betrieb sind durchaus einen stolzen Preis tragen, den sie auch vollkommen verdient haben, gibt es Ausnahmen bei den Raritäten, die den Geldbeutel schonen.

Manche Sondereditionen der Destillen tragen denselben oder einen nur geringfügig höheren Preis, als der reguläre Gin. So sind etwa Weihnachts- oder Jahresgins in derselben Preiskategorie eingeordnet, wie regulärer Gin, der über das ganze Jahr verkauft wird. Bei Jubiläumsgin kommt es häufig darauf an, ob es sich um ein rundes Jubiläum handelt, oder nicht. Bei großen Jubiläen kann es natürlich auch zu außergewöhnlichen Gins kommen, die einen höheren Preis tragen, aber auch zu Recht. Zudem gewinnen eben solche Jubiläumsgins auch an wert über Zeit, denn eine Destille hat nur einmal ihr fünfzigstes Jubiläum.
Bei Schließungen von Brennereien sind die Raritäten nicht ohne Grund teurer, denn schließlich gibt es keinen Nachschub mehr, wenn die letzte Herstellung des Gins verbraucht ist. Einige der raren Gins werden nur einmal im Jahr oder einmal in der gesamten Geschichte der Destille gebrannt, was sie ebenfalls zu einer großen Seltenheit macht.
 

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Raritäten unter den Gins – was macht sie besonders und warum sie sich definitiv lohnen

Raritäten entflammen oft den Sammlerinstinkt in uns. Wir sammeln gern seltene Dinge und stellen sie in unseren Häusern zur Schau. Aber was, wenn die Raritäten, die wir sammeln nicht nur schön aussehen, sondern auch einen guten Geschmack haben und jede ihre eigene Geschichte hat?

Kenner des Gins sammeln gern die raren Gins dieser Welt und stellen sie in hübschen Vitrinen oder Regalen aus. Manche der Gins wurden vor vielen Jahren gebrannt oder haben eine besondere Geschichte, die sie von der Masse abhebt. Aber ab wann ist ein Gin rar und warum lohnt es sich, für die Raritäten ein paar Euro mehr auszugeben? Dafür gibt es viele Gründe!

Was macht einen Gin zu einer Rarität?

Gerade durch die momentane Beliebtheit des Gins, kann man wohl kaum davon reden, dass er eine Seltenheit ist. Und auch die diversen Geschmacksrichtungen des beliebten Wacholderschnapses machen eine Rarität nicht mehr unbedingt aus. Die Frage ab wann ein Gin zu den Raritäten zählt kann also dadurch beantwortet werden, unter welchen Bedingungen er hergestellt wurde. So kann es sich beispielsweise um einen Jubiläumsgin handeln, den die Brennerei nur zu einem runden Jubiläum gebrannt hat mit besonderen Zutaten, Flaschen oder mit besonderen Verfahren. Aber auch Feiertage oder Historische Ereignisse können aus einem Gin eine Rarität machen. Ein Gin, der beispielsweise als Sonderedition zu einem nationalen Feiertag gebrannt wurde, zählt als Rarität und in diese Kategorie.

Ein weiterer ausschlaggebender Punkt kann de Zutat sein, mit dem der in hergestellt wurde. War zu der Zeit also eines der Botanicals selten oder kaum vorhanden, so kann der Gin ebenfalls als Rarität gelten. Auch lange Fassreife kann einen Gin zu einer Rarität machen. Normalerweise wird ein Gin lediglich einige Wochen in Fässern gereift. Wird er jedoch über Jahre oder Jahrzehnte gelagert, macht es ihn rar. Aber auch alle besonderen Jahreseditionen, die nur in diesem Jahr oder zum Geburtstag der Brennerei gebrannt wurden zählen dazu. Oft redet man aber auch von einer Rarität, wenn der Gin dieser Destille nur äußerst selten in dem eigenen Land verfügbar ist. Wenn also beispielsweise der Gin aus der besonderen Destille der Schweiz nicht nach Deutschland importiert wird, oder nur selten importiert wird, ist er eine Rarität.

Ganz besondere Raritäten stellen vor allem jene Gins dar, dessen Destille nicht mehr in Betrieb ist und damit kein weiterer Gin wie dieser erwartet werden kann. Nach der Schließung werden die Reste der Spirituose durch unabhängige Abfüller in Flaschen gefüllt, verpackt und als besondere Sonderedition verkauft. Manchmal sprechen Kenner auch von „gereiften Spirituosen mit hohem Seltenheitswert“. In diesem Falle handelt es sich oft um eine einmalige Abfüllung, von der es gegebenenfalls bloß hundert bis maximal tausend Flaschen gibt. In manchen Fällen machen Hersteller ihre private Vorratskammer für die Öffentlichkeit zugänglich. Die dort verkauften, seltenen Kollektionen haben unter Umständen nie zuvor den Markt erreicht. Die edlen Spirituosen werden meist sehr auffallend präsentiert und in eleganten Flaschen verkauft, die sich in den Regalen der Sammler sehr schön hervorheben.

Manche Sondereditionen, wie Jubiläums- oder Feiertagsgin eignet sich hervorragend als Geschenkidee für einen begeisterten Gin-Liebhaber. Gern werden sie auch als Set mit einem passenden, eleganten Gin-Glas und interessantem Infomaterial verkauft, mit dem der Beschenkte sich nicht nur über den Gin, sondern auch über die Destille, ihre Geschichte und der Herkunft des Gins informieren kann.

Raritäten müssen nicht immer teuer sein

Auch wenn für viele die Worte Rarität und Teuer Hand in Hand gehen, trifft das auf Gin Raritäten nicht unbedingt zu. Auch wenn die langgereiften Gins, mit viel Historie oder besonders seltene Gins, dessen Destillen nicht mehr in Betrieb sind durchaus einen stolzen Preis tragen, den sie auch vollkommen verdient haben, gibt es Ausnahmen bei den Raritäten, die den Geldbeutel schonen.

Manche Sondereditionen der Destillen tragen denselben oder einen nur geringfügig höheren Preis, als der reguläre Gin. So sind etwa Weihnachts- oder Jahresgins in derselben Preiskategorie eingeordnet, wie regulärer Gin, der über das ganze Jahr verkauft wird. Bei Jubiläumsgin kommt es häufig darauf an, ob es sich um ein rundes Jubiläum handelt, oder nicht. Bei großen Jubiläen kann es natürlich auch zu außergewöhnlichen Gins kommen, die einen höheren Preis tragen, aber auch zu Recht. Zudem gewinnen eben solche Jubiläumsgins auch an wert über Zeit, denn eine Destille hat nur einmal ihr fünfzigstes Jubiläum.
Bei Schließungen von Brennereien sind die Raritäten nicht ohne Grund teurer, denn schließlich gibt es keinen Nachschub mehr, wenn die letzte Herstellung des Gins verbraucht ist. Einige der raren Gins werden nur einmal im Jahr oder einmal in der gesamten Geschichte der Destille gebrannt, was sie ebenfalls zu einer großen Seltenheit macht.
 

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